Packliste Lager: was ins Gepäck gehört und was zu Hause bleibt
Eine praktische Packliste für Lager mit Übernachtung, nach Kategorien geordnet, mit Hinweisen zu Namen, Handy-Regel und Medikamenten.
Aktualisiert am 12. September 2026
Der Anbieter schickt in der Regel eine eigene Packliste, und die geht immer vor: Sie kennt das Haus, das Programm und das Wetter vor Ort. Diese Liste hier ist die Grundlage, mit der du den Koffer oder die Reisetasche packst, bevor du sie mit der Liste des Lagers abgleichst. Sie gilt für ein Sommerlager von etwa einer Woche; für Winter- oder Zeltlager kommen Dinge dazu.
Vorab: drei Grundregeln
Namen einnähen oder beschriften. Alles, wirklich alles, bekommt den Namen des Kindes: Kleider, Schuhe, Trinkflasche, Taschenlampe, Schlafsack, Zahnbürste. Im Lager sehen zwanzig Regenjacken gleich aus, und was am Ende übrig bleibt, findet selten zurück. Wäscheetiketten zum Einbügeln, ein wasserfester Stift oder Namensbändchen tun es alle.
Das Kind packt mit. Ein Kind, das weiss, wo seine Sachen sind, kommt im Lager besser zurecht und hat weniger Heimweh. Legt die Sachen gemeinsam aus, hakt die Liste zusammen ab, und lasst das Kind selbst einräumen, auch wenn es länger dauert.
Nichts Neues, nichts Wertvolles. Schuhe, die nicht eingelaufen sind, geben Blasen. Der Lieblingspulli, der nicht verloren gehen darf, bleibt zu Hause. Kleider, die schmutzig werden dürfen, sind die richtigen.
Schlafen
- Schlafsack oder Bettwäsche, je nach Angabe des Lagers
- Kissen oder Kissenbezug
- Pyjama
- Kuscheltier
- Kleine Taschenlampe oder Stirnlampe, mit frischen Batterien
Kleider
Für eine Woche, bei Regen und Sonne:
- Unterwäsche und Socken für jeden Tag plus zwei Reserve
- T-Shirts für jeden Tag
- Zwei bis drei lange Hosen, davon eine robuste
- Kurze Hosen
- Zwei warme Pullover oder Fleecejacken
- Regenjacke und Regenhose
- Sonnenhut oder Cap
- Badesachen und Badetuch
- Altes Kleiderset für Geländespiele und Schlamm
- Ein Plastiksack für die schmutzige Wäsche
Schuhe
- Feste, eingelaufene Schuhe für draussen, in den Bergen Wanderschuhe
- Turnschuhe
- Hausschuhe oder Finken für drinnen
- Sandalen oder Badeschuhe
Hygiene
- Zahnbürste, Zahnpasta, Becher
- Duschmittel und Shampoo in kleinen Flaschen
- Haarbürste, Haargummis
- Sonnencrème mit hohem Schutzfaktor
- Zeckenschutz oder Mückenspray
- Zwei Handtücher, ein kleines Necessaire
- Bei älteren Kindern: Deo, Damenhygiene
Unterwegs und Programm
- Kleiner Rucksack für Tagesausflüge
- Trinkflasche
- Sackmesser, wenn das Lager es erlaubt
- Sonnenbrille
- Ein kleines Spiel, Karten oder ein Buch für ruhige Momente
- Schreibzeug, adressierte Postkarten mit Briefmarke, wenn das Kind schreiben mag
- Etwas Taschengeld in der Höhe, die das Lager empfiehlt
Dokumente
- Krankenkassenkarte oder Kopie
- Notfallblatt mit Telefonnummern der Eltern, Kinderarzt, Allergien
- Ausweis oder Kopie, bei Auslandlagern das Original
- Einverständniserklärungen, die das Lager verlangt
Medikamente
Medikamente gehören nicht in den Koffer des Kindes, sondern in die Hand der Lagerleitung. Pack sie separat in einen beschrifteten Beutel mit dem Namen des Kindes, dem Namen des Medikaments, der Dosierung und den Zeiten. Leg eine schriftliche Anleitung dazu, auch wenn du es mündlich erklärst. Das gilt auch für Dinge wie Allergiemedikamente, Asthmaspray oder Salben. Informiere die Leitung vor dem Lager, nicht erst beim Abschied am Bus. Frag nach, ob das Lager eine eigene Apotheke hat und wer für die Abgabe zuständig ist.
Die Handy-Regel
Fast jedes Lager hat eine Regel zu Handys, und sie reicht von «bleibt zu Hause» über «wird eingesammelt und abends eine halbe Stunde verteilt» bis zu «erlaubt, aber nicht beim Programm». Lies die Regel vor dem Lager und halte dich daran, auch wenn dein Kind bettelt. Die Erfahrung vieler Leitungsteams: Kinder ohne Handy im Lager haben weniger Heimweh, nicht mehr. Wenn du dein Kind erreichen musst, geht das über die Notfallnummer der Leitung. Für die Rückreise kann ein Handy sinnvoll sein; klär mit dem Lager, wie das gehandhabt wird.
Was zu Hause bleibt
Schmuck, Spielkonsolen, grosse Geldbeträge, Lebensmittel in grossen Mengen, Feuerzeug, alles, was das Lager ausdrücklich ausschliesst. Süssigkeiten sind oft erlaubt, in kleiner Menge und zum Teilen.
Mehr zur Vorbereitung liest du im Artikel Camps und Lager mit Übernachtung. Lager mit Übernachtung findest du auf feriolo.ch unter Ferien ohne Eltern, sortiert nach den Schulferien deines Kantons; die Anmeldung läuft direkt beim Anbieter.